Archiv für April 2010

Venetische Adriaküste

Donnerstag, 22. April 2010


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Die Küste östlich von Venedig in Richtung Triest ist geprägt von sich ins Inland erstreckenden Kanälen und Lagunen und flachen grünen Wiesen, die den Vergleich zu Holland nahelegen. Die ganze Region ist geprägt vom Badetourismus. So reiht sich an der Adriaküste ein Badeort an den nächsten. All diese sind infrastrukturell sehr gut erschlossen und sind direkt per Auto oder, von Venedig aus, auch per Fähre erreichbar. Nicht die unkomplizierte und schnelle Anfahrt, sondern auch die langen, flach abfallenden, feinsandigen Strände sorgen dafür, dass vor allem Familien mit Kindern hier ihren Badeurlaub verbringen möchten. Eine Besonderheit der Gegend ist es, dass es quasi keine öffentlichen Strände gibt. Meist gehören die verschiedenen Strandabschnitte privaten Badeanstalten oder Hotels (Bagni oder Stabilimenti Balneari). So kommt man in den Genuss sauberer Strände, muss sich diesen jedoch durch eine Gebühr für Liegestühle und Sonnenschirme erkaufen.
Die beliebtesten Ferienorte der venetischen Orte sind Bibione, Caorle und Lido di Jesolo. Bibione ist ein sehr beliebter Familienbadeort mit sehr vielen Hotels und Campingplätzen. Ebenso kann man hier eine große Auswahl an Ferienwohnungen, die zur Vermietung angeboten werden. Am Strandabschnitt Lido del Faro findet man einen Hundestrand.
Caorle verfügt noch über einen alten Stadtkern und trägt den Beinamen „Klein-Venedig“. Diesen verdankt es den vielen Glockentürmen und kleinen Straßen und Gassen, die das Stadtbild prägen.
Lido de Jesolo war einst ein wohlhabender und berühmter Ort mit 3 Klöstern und 40 Kirchen. Im Laufe der Zeit lief Venedig dem kleinen Badeort allerdings den Rang ab und mehr und mehr Einwohner wanderten in Richtung der Lagunenstadt ab. Heutzutage hat Jesolo nur noch touristische Bedeutung. Pro Jahr verbringen hier ca. 4,5 Millionen Besucher ihren Badeurlaub.