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Land unter in Venedig

Mittwoch, 08. Dezember 2010

Adipex online

Venedig, welches schon dafür bekannt ist, regelmäßig von Überschwemmungen heim gesucht zu werden, ist erneut Land unter. Momentan ist der beliebte Lagunenort von der stärksten Überschwemmung dieses Jahres betroffen. Der Markusplatz, der beliebteste und gleichzeitig mit nur einem Meter über Normal Null auch tiefste Punkt Venedigs steht 70 Zentimeter unter Wasser. Der aktuelle Pegelstand für das im Schnitt ca. 1 Meter über dem Meeresspiegel liegende Venedig zeigt einen Wasserhochstand von 1,36 Metern an. Diese Informationen stammen von den Römer Spezialisten vom Institut für Gezeiten. Damit reicht der Wasserstand lange nicht an den Rekord von 1966 heran. Damals stand das Wasser in Venedig auf einer Höhe von 1,94 Metern. Letztes Jahr wurden 1,56 Meter erreicht.
Touristen, die ihren Urlaub in Venedig verbringen, können sich jedoch der Hilfe der venetischen Einwohner und Kaufleute gewiss sein. Diese versorgen die Urlauber mit Regenstiefeln und Ratschlägen, wie die beliebtesten Sehenswürdigkeiten Venedigs dennoch besucht werden können.
Die bekannten Holzstege über den Markusplatz wird man dieses Mal jedoch vergeblich suchen. Die Stadtverwaltung befürchtet, dass Fußgänger von den Wassermassen fortgerissen werden könnten und verzichtet daher auf die Stege.
Wasserscheue Touristen sollten daher den Markusplatz meiden und lieber eine Gondelfahrt auf dem Canale Grande und den kleineren Kanälen machen. Genug Wasser ist auf jeden Fall vorhanden. Sonst sollte man in seiner Ferienwohnung in Venedig verharren und auf einen Rückgang des Wassers warten. Oder in den zahlreichen Schuhgeschäften Venedigs nach Regenstiefeln Ausschau halten.

Venetische Adriaküste

Donnerstag, 22. April 2010


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Die Küste östlich von Venedig in Richtung Triest ist geprägt von sich ins Inland erstreckenden Kanälen und Lagunen und flachen grünen Wiesen, die den Vergleich zu Holland nahelegen. Die ganze Region ist geprägt vom Badetourismus. So reiht sich an der Adriaküste ein Badeort an den nächsten. All diese sind infrastrukturell sehr gut erschlossen und sind direkt per Auto oder, von Venedig aus, auch per Fähre erreichbar. Nicht die unkomplizierte und schnelle Anfahrt, sondern auch die langen, flach abfallenden, feinsandigen Strände sorgen dafür, dass vor allem Familien mit Kindern hier ihren Badeurlaub verbringen möchten. Eine Besonderheit der Gegend ist es, dass es quasi keine öffentlichen Strände gibt. Meist gehören die verschiedenen Strandabschnitte privaten Badeanstalten oder Hotels (Bagni oder Stabilimenti Balneari). So kommt man in den Genuss sauberer Strände, muss sich diesen jedoch durch eine Gebühr für Liegestühle und Sonnenschirme erkaufen.
Die beliebtesten Ferienorte der venetischen Orte sind Bibione, Caorle und Lido di Jesolo. Bibione ist ein sehr beliebter Familienbadeort mit sehr vielen Hotels und Campingplätzen. Ebenso kann man hier eine große Auswahl an Ferienwohnungen, die zur Vermietung angeboten werden. Am Strandabschnitt Lido del Faro findet man einen Hundestrand.
Caorle verfügt noch über einen alten Stadtkern und trägt den Beinamen „Klein-Venedig“. Diesen verdankt es den vielen Glockentürmen und kleinen Straßen und Gassen, die das Stadtbild prägen.
Lido de Jesolo war einst ein wohlhabender und berühmter Ort mit 3 Klöstern und 40 Kirchen. Im Laufe der Zeit lief Venedig dem kleinen Badeort allerdings den Rang ab und mehr und mehr Einwohner wanderten in Richtung der Lagunenstadt ab. Heutzutage hat Jesolo nur noch touristische Bedeutung. Pro Jahr verbringen hier ca. 4,5 Millionen Besucher ihren Badeurlaub.