Archiv für die Kategorie ‘Reiseberichte’

Dienstag, 17. Mai 2011

Was wäre Venedig, ohne einen typischen „O Sole Mio“ singenden Gondoliere? Einfach undenkbar. Eine Gondel-Tour mit einer typischen Venezianischen Gondel gehört für den interessierten Venedig-Urlauber zum absoluten Pflichtprogramm und darf in der Urlaubsplanung nicht fehlen.
Die venezianischen Gondoliere lenken die Reisenden mit ihren handgefertigten Gondeln durch die Historische Stadt und müssen Ihr unglaubliches Geschick in den verschiedenen Kanälen, dieser, einem Labyrinth anmuteten Stadt Venedig täglich beweisen.

Eine Gondel-Fahrt führt den Urlauber auf roten Samtsitzen durch Kanäle und unter kleinen Brücken hindurch zu den berühmten Palästen der Stadt, wie z.B. den Palazzo Almadi, oder gar den Palazzo Balbi.
Heutzutage ist das Geschäft der Gondoliere, sehr stark vom guten Wetter abhängig. Die Hochsaison liegt in den Sommermonaten, was die teilweisen saftigen Preise für eine Gondelfahrt erklärt, doch sind die Preise, je nach Lust und Laune der Gondoliere verhandelbar.
Venedigs Gondelfahrten starten meistens vom Markusplatz, der Piazzale Roma, der Rialto-Brücke, oder vom Bahnhof.

Land unter in Venedig

Mittwoch, 08. Dezember 2010

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Venedig, welches schon dafür bekannt ist, regelmäßig von Überschwemmungen heim gesucht zu werden, ist erneut Land unter. Momentan ist der beliebte Lagunenort von der stärksten Überschwemmung dieses Jahres betroffen. Der Markusplatz, der beliebteste und gleichzeitig mit nur einem Meter über Normal Null auch tiefste Punkt Venedigs steht 70 Zentimeter unter Wasser. Der aktuelle Pegelstand für das im Schnitt ca. 1 Meter über dem Meeresspiegel liegende Venedig zeigt einen Wasserhochstand von 1,36 Metern an. Diese Informationen stammen von den Römer Spezialisten vom Institut für Gezeiten. Damit reicht der Wasserstand lange nicht an den Rekord von 1966 heran. Damals stand das Wasser in Venedig auf einer Höhe von 1,94 Metern. Letztes Jahr wurden 1,56 Meter erreicht.
Touristen, die ihren Urlaub in Venedig verbringen, können sich jedoch der Hilfe der venetischen Einwohner und Kaufleute gewiss sein. Diese versorgen die Urlauber mit Regenstiefeln und Ratschlägen, wie die beliebtesten Sehenswürdigkeiten Venedigs dennoch besucht werden können.
Die bekannten Holzstege über den Markusplatz wird man dieses Mal jedoch vergeblich suchen. Die Stadtverwaltung befürchtet, dass Fußgänger von den Wassermassen fortgerissen werden könnten und verzichtet daher auf die Stege.
Wasserscheue Touristen sollten daher den Markusplatz meiden und lieber eine Gondelfahrt auf dem Canale Grande und den kleineren Kanälen machen. Genug Wasser ist auf jeden Fall vorhanden. Sonst sollte man in seiner Ferienwohnung in Venedig verharren und auf einen Rückgang des Wassers warten. Oder in den zahlreichen Schuhgeschäften Venedigs nach Regenstiefeln Ausschau halten.